Schlagwort-Archiv: Schwäbische Alb

Geislingen an der Steige – Single Trails satt

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Wer eine große fast zusammenhängende Singletrailrunde sucht, wird in Geislingen an der Steige fündig. Bis auf ein paar Verbindungsstücke bietet die Fünftälerstadt traumhafte Pfade, gespickt mit knackigen Anstiegen und rasanten Downhills. Perfekt, wenn dann auch noch das Wetter so mitspielt wie heute!

Als Schuh kam übrigens der Dynafit Feline X7 zum Einsatz, den ich derzeit für Trampelpfadlauf teste. Dort könnt Ihr auch demnächst den ausführlichen Testbericht lesen.

Hier noch der Track. Nachlaufen wärmstens empfohlen!

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Distanz: km | Höhe: +m -m |
Single Trails rund um Geislingen 48.614876, 9.839764

Rund um Bopfingen

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Komisch, warum mir Bopfingen, im Nordosten der Schwäbischen Alb und am Westrand des Nördlinger Rieses gelegen, noch nie einen Halt wert war und ich die Kleinstadt eigentlich nur von der Durchreise auf dem Weg zur A7 kannte. Wo doch vor allem mit dem Ipf ein markanter kegelförmiger Berg das Stadtbild prägt.

Höchste Zeit also, die Gegend um Bopfingen mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Um mir einen guten Überblick zu verschaffen, nahm ich gleich zu Beginn den Ipf in Angriff. Mit fast 200 Höhenmetern vom Parkplatz weg genau das Richtige zum Warmwerden. Vom Gipfelplateau hatte ich in der Tat einen hervorragenden Rundumblick und konnte so die weitere Tour in Augenschein nehmen.

Nächste Stationen: die Felsbänder des Karkstein und Käsbühl. Auf meist schmalen Trails geht’s über die Heidelandschaft dieser Höhenrücken. Und wenn mal kein Pfad zur Hand (bzw. Fuss) ist, lässt die spärliche Vegetation auch die eine oder andere Querfeldeinpassage zu.

Nachdem ich den Ortsteil Aufhausen passiert hatte, folgte ein steiler pfadloser Aufstieg zur Burgruine Schenkenstein (vermutlich gibt’s auch einen Weg). Im Kontrast zur bisherigen Heidelandschaft verlief nun die weitere Strecke auf dem Schwäbische Alb Nordrandweg (HW1) durch dichten Mischwald. Ein wunderbarer Trail, auf dem ich über den Sandberg zurück ins Stadtzentrum gelangte.

Zum Abschluss gab’s noch einen Abstecher zur Burgruine Flochberg.

Damit hatte ich alle Hochpunkte rund um Bopfingen eingesammelt und die Erkenntnis gewonnen, ein weiteres interessantes Trailrevier, gerade einmal 45 Autominuten von mir zuhause, entdeckt zu haben.

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Rund um Geislingen an der Steige

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Den Urlaubstag heute hätte ich kaum besser nutzen können: bei traumhaftem Wetter ging’s im ständigen Auf und Ab im großen Bogen rund um Geislingen an der Steige.

Zugegebenermaßen ziemlich kurzfristig hab ich am Wochenende die Tour angekündigt und gefragt, ob mich jemand begleiten würde. Und in der Tat, mit Tanja Neumann, erfahrene Ultra-Läuferin und unter anderem Finisherin der Diagonal des Fous, und ihrem Australian Shepherd hatte ich gleich zwei Begleiter gefunden, die ich schon vom Community Trailrun in Blaubeuren kannte.

Um zehn machten wir uns auf die Socken (bzw. Pfoten). Leider gab gleich zu Beginn mein GPS den Geist auf (bzw. die gpsies-App auf meinem iPhone stürzte ständig ab). Es war also Improvisation gefragt, wobei man sich immer ganz gut orientieren konnte. Zu unserer Linken hatten wir immer einen wunderbaren Blick auf die Dächer von Geislingen, während wir uns einfach von einer Hangkante zur nächsten hangelten. Erste Zwischenstation: die Burgruine Helfenstein, zu der uns ein erster herrlicher Aufstieg führte.

Vorbei am Bismarckfelsen folgte ein toller Downhill durch eine Schlucht hinunter nach Eybach. Lediglich zwei steile Treppen kosteten Lucky ziemlich viel Überwindung.

Ein schöner Trampelpfad führte uns weiter zum Anwandfelsen und zurück an den Geislinger Stadtrand, ehe wir einen weiteren Anstieg hoch zum Tegelberg meistern mussten. Ein weiterer kurvenreicher Downhill folgte. Nun war tatsächlich etwas Improvisation gefordert. Wir überquerten Gleise, wuchteten Lucky und uns über einige Zäune, mussten einige Meter Asphalt in Kauf nehmen und kompensierten diese wiederum mit ein paar Querfeldeinpassagen.

Der letzte Abschnitt des Tages war dann nochmals ein richtiges Highlight. Erst ein kniffliger und schweißtreibender Anstieg hoch zum Eichhölzle, über die Schildwacht zum Ostlandkreuz und schließlich ein rasanter Downhill zurück zum Ausgangspunkt.

Am Ende standen 34 km und ordentlich Höhenmeter auf der Uhr. Der Trailcheck Geislingen war ein voller Erfolg. Noch ein heißer Kandidat also für einen der nächsten Community Trailruns 🙂

Und natürlich nicht zu vergessen: Danke an Tanja und Lucky für die nette Begleitung!

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Distanz: km | Höhe: +m -m |
44, 10

 

Community Trailrun Blaubeuren

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Als ich heute morgen auf den P&R Parkplatz am Bahnhof Blaubeuren fuhr, war ich im ersten Moment ganz schön baff! Jede Menge bunte Trailrunner, die sich dort tummelten und offensichtlich meiner Einladung gefolgt waren, zusammen in der Gruppe die Trampelpfade rund um Blaubeuren zu erkunden. Insgesamt 28 Läuferinnen und Läufer (und zwei Hunde) machten sich also nach kurzem Bekanntmachen pünktlich um 10 Uhr auf den Weg. Wir folgten weitestgehend der Strecke, die ich schon mal vor ein paar Wochen gelaufen war, allerdings in umgekehrter Richtung.

Bei fast schon frühlingshaften Bedingungen war die Truppe von Beginn an bei bester Laune und funktionierte trotz des doch recht selektiven Streckenverlaufs mit etwa 1.000 Höhenmetern auf gut 20 Kilometern wunderbar, so dass bis zum Ende niemand abgehängt wurde und alle sichtlich ihren Spaß hatten. Den maßgeblichen Anteil daran hatte natürlich die tolle Landschaft rund um Blaubeuren und die Trampelpfade, die für Trailrunner geradezu geschaffen sind.

Das schreit nach einer Fortsetzung und natürlich motiviert mich das durchwegs positive Feedback (nochmals Danke an dieser Stelle!!) zu weiteren Aktionen dieser Art. Vermutlich wird es den nächsten Community Trailrun im Februar im Urdonautal/Altmühltal geben, Details folgen in Kürze. Ich würde mich sehr freuen, die/den eine(n) oder andere(n) dort wieder begrüßen zu dürfen 🙂

Hier gibt’s viele weitere Bilder vom Alb-Hansi.

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Distanz: km | Höhe: +m -m |
44, 10

 

Traildorado Blaubeuren

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Dienstreisen versuche ich immer mit der Erkundung neuer Trampelpfade zu verbinden. Das eigentliche Reiseziel war Ulm. Nach kurzem Blick auf die Karte (dazu verwende ich fast immer gpsies.com mit dem HikeBikeMap-Layer, da dieser sehr detailreich ist) landete ich in Blaubeuren, vor allem bekannt durch den Blautopf und die Blautopfhöhle. Doch aufgrund der Lage am Ostrand der Schwäbischen Alb sollte dort doch auch der Trampelpfadläufer voll auf seine Kosten kommen.

Und wie!

Mit dem Zug gerade mal gut zehn Minuten von Ulm entfernt, machte ich mich vom Blaubeurer Bahnhof auf den Weg. Bereits nach 200m der erste Trail und nach Überquerung der Blau ein erster steiler Anstieg hoch zum Rusenschloss. Ich war noch gar nicht richtig warm und hatte schon den ersten Panoramapunkt etwa 100 Höhenmeter über der Stadt erreicht. Schöne Singletrails, bepackt mit einer dicken Laubschicht, führten mich nun erst mal im Halbkreis gegen den Uhrzeigersinn um die Stadt. Über die Alte Sonderbucher Steige und einen weiteren steilen Anstieg als auch Abstieg erreichte ich nach fünf Kilometern den Blautopf, mit seiner fast schon unnatürlich schimmernden blauen Farbe.

Nächster Halt war der Blaufels, ein markantes Felsgebilde mit tollem Blick (Schwindelfreiheit!) über Blaubeuren. Der Weg führte über etliche Serpentinen hoch und hatte schon fast alpinen Charakter.

Es folgte eine kurze Forstwegpassage, was auf dieser Tour wirklich selten war, ehe ein langgezogener Downhill zurück in die Stadt führte.

Dort bin ich dann erst mal durch’s Gebüsch, kletterte über ein paar Zäune und überquerte die B28, um nun die Südschleife in Angriff zu nehmen (laut Karte ginge es auch einfacher mit Hilfe einer Unterführung ;-). Nach einem 150m Anstieg und etwa der Hälfte der Strecke folgte der schönste Abschnitt der ganzen Tour. Durch’s sogenannte Felsenlabyrinth zur Burgruine Günzelburg – Trampelpfade wie im Bilderbuch! Auch die 150 Höhenmeter von der Ruine runter nach Weiler waren auf dem dicken Laubteppich Spaß pur.

Im weiteren Verlauf orientierte ich mich zunächst in Richtung Klettergebiet Blautal, wo es an einigen Kletterfelsen vorbei ging, über den mit 700m höchsten Punkt der Route (200m über Blaubeuren) und weiter zum Schillersteindenkmal mit gleichnamiger Gaststätte.

Der wunderschöne Downhill, zwischen imposanten Felswänden hindurch, zurück in die Stadt hätte bereits das Finale sein können. Doch Blaubeuren wartet auch noch mitten in der Stadt mit einer markanten Felswand auf, dem Rucken, den ich natürlich nicht auslassen durfte.

So summierten sich auf dieser wirklich genialen Runde knapp 1000 Höhenmeter auf gut 20 Kilometer mit einem Trampelpfadanteil von über 90 Prozent. Sehr zu empfehlen!

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Distanz: km | Höhe: +m -m |
Traildorado Blaubeuren 48.407304, 9.783545 Traildorado Blaubeuren