Schlagwort-Archiv: Nördlinger Ries

Rund um Bopfingen

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Komisch, warum mir Bopfingen, im Nordosten der Schwäbischen Alb und am Westrand des Nördlinger Rieses gelegen, noch nie einen Halt wert war und ich die Kleinstadt eigentlich nur von der Durchreise auf dem Weg zur A7 kannte. Wo doch vor allem mit dem Ipf ein markanter kegelförmiger Berg das Stadtbild prägt.

Höchste Zeit also, die Gegend um Bopfingen mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Um mir einen guten Überblick zu verschaffen, nahm ich gleich zu Beginn den Ipf in Angriff. Mit fast 200 Höhenmetern vom Parkplatz weg genau das Richtige zum Warmwerden. Vom Gipfelplateau hatte ich in der Tat einen hervorragenden Rundumblick und konnte so die weitere Tour in Augenschein nehmen.

Nächste Stationen: die Felsbänder des Karkstein und Käsbühl. Auf meist schmalen Trails geht’s über die Heidelandschaft dieser Höhenrücken. Und wenn mal kein Pfad zur Hand (bzw. Fuss) ist, lässt die spärliche Vegetation auch die eine oder andere Querfeldeinpassage zu.

Nachdem ich den Ortsteil Aufhausen passiert hatte, folgte ein steiler pfadloser Aufstieg zur Burgruine Schenkenstein (vermutlich gibt’s auch einen Weg). Im Kontrast zur bisherigen Heidelandschaft verlief nun die weitere Strecke auf dem Schwäbische Alb Nordrandweg (HW1) durch dichten Mischwald. Ein wunderbarer Trail, auf dem ich über den Sandberg zurück ins Stadtzentrum gelangte.

Zum Abschluss gab’s noch einen Abstecher zur Burgruine Flochberg.

Damit hatte ich alle Hochpunkte rund um Bopfingen eingesammelt und die Erkenntnis gewonnen, ein weiteres interessantes Trailrevier, gerade einmal 45 Autominuten von mir zuhause, entdeckt zu haben.

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Auf und Ab rund ums Kartäusertal

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Zur Feierabendrunde ging’s heute an den südlichen Rand des Nördlinger Ries ins Kartäusertal. Das weitläufige und hügelige Waldgebiet bietet unzählige Möglichkeiten für den Trampelpfadläufer. Besonders hervorzuheben sind die beiden Burgruinen Nieder- und Hochhaus und die Ruine des ehemaligen Kartäuserklosters Christgarten.

Ich startete meine Runde am Wanderparkplatz nahe der Burgruine Niederhaus, die dann auch gleich erste Zwischenstation war. Von dort ging’s auf einem Trampelpfad weiter zur Pulvermühle, um dann anschließend im Wald zu verschwinden und auf einem teils steilen Pfad die Burgruine Hochhaus anzusteuern. Zutritt ist offiziell wegen Einsturzgefahr verboten, muss also jeder selber wissen, durch welche Bögen man sich hindurchwagen kann. Auf jeden Fall ein sehr mystischer Ort!

Im großen Bogen erreichte ich nun den Karlshof, um anschließend auf Waldpfaden immer wieder auf- und absteigend das Kartäuserkloster Christgarten anzusteuern. Im Sommer lädt dort ein netter Biergarten ein.

Nächstes Etappenziel war der 664m hohe Blankenstein, immerhin knapp 200 Höhenmeter über dem tiefsten Punkt der Tour gelegen. Orientieren konnte ich mich ganz einfach am Schwäbischen-Alb-Nordrandweg. Auf Forstwegen, teils durch Wildschweingehege, machte ich mich wieder auf den Rückweg. Ein kurzer Trampelpfadabschnitt am Ende der Runde bot nochmals schöne Eindrücke der herbstlichen Landschaft.

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Distanz: km | Höhe: +m -m |
Kartäusertal 48.787983, 10.470209 Kartäusertal