Schlagwort-Archiv: Meran

Kurztrip Bozen

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Kurzurlaub mit Familie in Bozen/Meran in den Osterferien hat inzwischen Tradition. So gönnten wir uns auch dieses Jahr wieder ein paar frühsommerliche Tage im sonnenverwöhnten Etschtal (auch wenn die Jungs inzwischen lieber zuhause bleiben).

Und wenn auch die Erholung im Mittelpunkt stand, unternahm ich natürlich die eine oder andere trailige Runde. Die erste Tour führte mich dabei von Hafling über Meran 2000 hinunter nach Meran. Ein Downhill mit immerhin knapp 1600 Höhenmetern am Stück. Während ich oben noch bis zu 30 cm im Schnee versank, war vor allem der Abschnitt von St. Kathrein nach Meran ein Schmankerl.

Beim „Vertical K“ von Bozen hoch nach Kohlern (bzw. zur Schneiderwiesn) konnte ich meine derzeitige Form mal recht gut testen. Für die knapp 1000 Höhenmeter benötigte ich 57 min – passt. Beim Downhill auf der unter Kennern bekannten MTB-Freeride-Strecke zerlegte es mich allerdings ganz ordentlich – glücklicherweise bin ich mit lediglich ein paar Schürfwunden noch ganz gut weggekommen. Die Strecke war trotzdem ein richtiger Knaller.

Trailrunning Deluxe

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Das mediterrane Meran, nach Bozen die zweitgrößte Stadt Südtirols, ist vermutlich der Ort, an dem ich bisher die meisten Urlaubstage verbracht hab. Das milde Klima mit durchschnittlich 300 Sonnentagen im Jahr einerseits und die geografische Lage in einem Talkessel mit mehreren 3000er der Texelgruppe andererseits bieten hervorragende Bedingungen für Outdoor-Liebhaber.

So ließ ich mir es nicht nehmen, auf meinem Weg zum Gardasee einen Stopp für eine ausgedehnte Trampelpfadtour einzulegen. Noch dazu, wo mir der Wettergott Mitte März einen Frühsommertag mit 25 Grad im Tal und wolkenlosem Himmel bescherte. Außerdem bot sich dadurch die Gelegenheit, die letzten Kilometer des 2. KÖUTUMs mal abzulaufen.

Ich startete also direkt am Meraner Kurhaus über die Passerpromenade und den Tappeiner Weg. Dort zweigte dann ein Weg in Richtung Dorf Tirol ab, wo’s kurz über Asphalt ging, bevor dann der Spaß am Muterstieg richtig begann. Steil und steinig war der Anstieg zur Bergstation der Hochmuth-Bergbahn, von wo aus man eine tolle Aussicht über Meran bis in die Dolomiten genießen konnte. Die ersten 1.000 Höhenmeter waren so bereits nach 9 km geschafft. Mit dem Meraner Höhenweg folgte nun ein echter Leckerbissen. Komplett laufbar führte dieser spektakulär gut 1.000 m über dem Tal an der Hangkante entlang. Eigentlich wollte ich diesem Höhenweg noch bis zum Hochganghaus folgen, doch an der Leiteralm auf 1500 m Höhe war Schluss – zuviel Schnee.

Also ging’s erst mal wieder runter und zwar 800 Höhenmeter über den Kieneggerweg. Ein wenig frequentierter Trail mit tollen Wurzelpassagen. Apropos wenig frequentiert: bis zu diesem Zeitpunkt war mir ab Dorf Tirol gerade mal ein Wanderer begegnet. Wenn man bedenkt, wie’s dort in der Hauptsaison teilweise zugeht, ist es schon genial, wenn man unterwegs ist, bevor die ersten Bergbahnen und Hütten öffnen.

Es folgte ein weiterer Anstieg mit etwa 500 Höhenmetern auf dem Partschinser Höhenweg. Offiziell ist dieser eigentlich gesperrt. Gerölllawinen haben Teile des Weges zerstört und werden erst nach und nach wieder instand gesetzt. Meinen Wendepunkt der Tour erreichte ich dann nach etwa 21 km am Partschinser Wasserfall. Mit einer Fallhöhe von knapp 100 m durchaus imposant.

Von nun an ging es die letzten 13 km nur noch bergab. Auf den gepflegten Partschinser Waalweg, Schlundensteinweg, Algunder Waalweg und schließlich wieder dem Tappeinerweg konnte ich die reizvolle Landschaft bei frühsommerlichen Temperaturen nochmals richtig genießen. Eine echte Traumtour und absolut empfehlenswert!

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4Trails light

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Die letzten vier Tage boten alles, was die Faszination Trailrunning ausmacht: das Naturerlebnis in atemberaubenden Landschaften – alleine oder zusammen mit netten Gleichgesinnten – und natürlich Trampelpfade bis zum Abwinken.

Ob im Allgäu zusammen mit dem „Fuchs„, alleine über dem mediterranen Meran im alpinen Gelände oder im Duo auf den Pfaden der Profis um den Lago di Garda, Erlebnisse, von denen man lange zehren kann!

Hier ein paar Fakten:

Track Distanz Höhenmeter
Tag 1 Fox-Trails meets Trampelpfadlaufen im Allgäu 21,5 km 640 HM
Tag 2 Über den Dächern von Meran 34,4 km 1827 HM
Tag 3 Riva del Garda – Running the edge 14,6 km 1498 HM
Tag 4 Riva del Garda – Skyrunning 23,1 km 1734 HM

Macht also knapp 95 km und 5700 Höhenmeter, quasi der ZUT, verteilt auf vier Tage 😉

Wie geht’s nun weiter? Einerseits natürlich das Erlebte sortieren, Berichte verfassen und so auch Euch ein wenig teilhaben lassen. Und natürlich Laufen! Nächster großer Stopp: Taunus Trampelpfadtage 🙂