Schlagwort-Archiv: Jägersteig

Abstecher

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Nach einem Arbeitstag in Ingolstadt drängt sich auf dem Heimweg ein Abstecher ins Urdonautal geradezu auf. Und wenn dann auch noch die Frühlingssonne lacht … Perfekt!

Heute stand mal nicht der Oberlandsteig auf dem Programm, sondern der Jägersteig. Während man dort selbst bei guten Bedingungen nie wirklich einen Rhythmus findet, ist im Moment besondere Vorsicht geboten. Jede Menge umgestürzte Bäume, die teilweise richtige Krater in den Weg gerissen haben. Teilweise erinnerte das eher an einen Hindernislauf. Wer es allerdings ruppig mag, kommt dort voll auf seine Kosten.

Kleine Runden – auch schön!

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Nachdem ich in letzter Zeit ziemlich Kilometer und Höhenmeter geschrubbt hab, standen über’s Wochenende eher kleinere Runden auf dem Programm. Und obwohl man bei den aktuellen frühlingshaften Bedingungen am liebsten den ganzen Tag im Freien verbringen möchte, kann auch mal in der Kürze die Würze liegen.

Ein Schmankerl beispielsweise ist der Jägersteig zwischen Wellheim/Konstein und Dollnstein, quasi an der „Mündung“ des Urdonautals ins Altmühltal. Auf einer Länge von vier Kilometern bietet dieser alles, was man von einem technisch sehr anspruchsvollen Trail erwartet: ständiges auf und ab, viele Wurzeln, Felsen, ein paar mit Drahtseilen versicherte Stellen, eine dicke Laubschicht und an vielen Stellen gerade mal eine Hand breit. Dazu kommen noch etliche Bäume, die seit dem Windbruch im August 2013 immer noch im Weg liegen (offiziell ist der Steig sogar noch gesperrt).

Kombinieren lässt sich der Jägersteig wunderbar mit dem Wanderweg Nummer 11, hoch über die Heiderücken bei Dollnstein.

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Ur-Donautal

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Tapering hin oder her – gut eine Woche vor dem ZUT gab’s heute noch ein richtiges Trampelpfad-Schmankerl.

Schon seit einiger Zeit steht auf meiner Wunschliste, das Ur-Donautal bei Wellheim etwas genauer zu erkunden. Die Idee war, die beiden Steige Oberlandsteig bei Konstein und Jägersteig bei Ried in einer Runde zu verbinden.

Nach 40 Minuten Anfahrt war ich heute Morgen in Konstein angekommen. Der Einstieg in den Oberlandsteig befindet sich in der Seitenstraße (die heißt tatsächlich so). Gleich von Beginn an geht’s steil nach oben. Nach wenigen hundert Metern folgt eine kurze Kletterpassage, ehe der Pfad im Wald verschwindet. Von nun an bietet die Strecke alles, was das Trampelpfadläuferherz begehrt: einen schmalen Pfad mit vielen Wurzeln und ständiges auf und ab vorbei an steilen Felswänden. Der eigentlichen Steig ist blau markiert. Dem Trampelpfadläufer ist dieser allerdings aufgrund einiger sehr ausgesetzter Stellen, die man nur mit Klettersteigset machen sollte, nicht zu empfohlen. Alternativ hält man sich an der roten Markierung. Nach etwa zwei Kilometern endet der Steig in Aicha.

Nun folgte ich dem Wallfahrerweg Richtung Norden, wieder ein schöner Singletrail, allerdings nicht mehr technisch, sondern schön gemütlich, bis dieser in einen Forstweg mündete. Im weiteren Verlauf orientierte ich mich an der Beschilderung Ur-Donautal-Wanderweg nach Dollnstein. Nach ca. sechs Kilometern verließ ich den dichten Laubwald, um auf der Hangkante auf einem schmalen Pfad durch schöne Heidelandschaft die restlichen zweieinhalb Kilometer bis Dollnstein zurückzulegen. Etwa 100 Höhenmeter über dem Tal kann man dort den ursprünglichen Lauf der Donau hervorragend nachvollziehen.

Zur letzten Etappe, dem Jägersteig, gelangte ich über einen ziemlich eingewachsenen Weg am Fuße der Hangkante, wieder zurück Richtung Süden.

Der Jägersteig startet an einem kleinen Wanderparkplatz zwischen Dollnstein und Ried. Zuerst verläuft er kurz parallel zum Radweg, bevor er steil durch den dichten Wald nach oben führt.

Wer hier einen Klettersteig erwartet, wird sicherlich ziemlich enttäuscht sein. Für den Trampelpfadläufer allerdings sind hier vier äußerst technische Kilometer zum Austoben geboten. Ständiges auf und ab, viele Wurzeln und auch mal kleinere Felsen, umgestürzte Bäume, über die man klettern muss und sogar ein paar per Drahtseil gesicherte Passagen erfordern bei flottem Tempo hohe Konzentration und Trittsicherheit – und natürlich entsprechende Kondition. Ein echtes Highlight!

Die letzten drei Kilometer auf dem fein geschotterten Donautalradweg zurück zum Auto waren dann nur noch Auslaufen einer extrem kurzweiligen Runde.

Kombiniert mit dem Altmühltal-Panoramaweg ergeben sich hier viele weitere Möglichkeiten und das Potential eines sehr interessanten und anspruchsvollen Ultras (der sofort wieder auf meiner Wunschliste landet 😉