Schlagwort-Archiv: Harburg

Zahlenspielereien zum ZUT

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Nur noch 11 Tage und ein paar Stündchen, dann ist es wieder soweit: 100 km und 5400 (positive) Höhenmeter stehen beim Zugspitz Ultratrail in Grainau auf dem Programm. Zeit also für ein paar Zahlenspielereien (Vergleichszeitraum jeweils bis einschließlich KW23):

2013 2014
Gelaufene Distanz gesamt 1.775 km 1.500 km
Gelaufene (positive) Höhenmeter gesamt 27.500 Hm 39.000 Hm
Anzahl Ultras 4 6
Anzahl Laufeinheiten 89 80
Durschn. Distanz 20 km 19 km
Durschn. (pos.) Höhenmeter 310 Hm 490 Hm
Gesamtumfang (alle Sportarten) 258 h 252 h
Ergebnis ZUT 16:08:22 h ???

Eigentlich will ich mich ja nicht unter Druck setzen. Doch beim zweiten Mal ist’s halt doch irgendwie anders. Während ich bei der Premiere letztes Jahr „Finishen“ als primäres Ziel anpeilte, hab ich nun schon irgendwie die Zeit vom letzten Jahr im Hinterkopf. Und rein von den (Trainings-)Fakten sieht’s ja auch nicht schlecht aus. Zwar weniger Kilometer, dafür mehr Augenmerk auf Höhenmeter. Und auch vom Kopf her bin ich guter Dinge. Doch es gibt so viele weitere Faktoren: Tagesform, Wetter, Beschaffenheit der Trails, …

Schau ‚mer einfach mal 😉

Apropos Vorbereitung: auch dieses erste wirklich sommerliche Wochenende war ich natürlich nicht untätig. Um der großen Hitze etwas aus dem Weg zu gehen, verlagerte ich meine Einheiten auf den späten Abend bzw. frühen Morgen. Herausgekommen sind nochmals zwei schöne Touren im Urdonautal und rund um Harburg.

Impressionen aus dem Urdonautal (dort wird übrigens zur Zeit ein neuer Weg markiert, der die meisten „meiner“ Trails beinhaltet, nähere Infos demnächst unter http://www.urdonautalsteig.de/).

Frühmorgens, aber trotzdem schon sehr schweißtreibend – rund um Harburg.

Physio und satter Feierabenddreißiger

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Gestern hatte ich nun meine erste Sitzung bei der Physiotherapeutin (die außerdem Heilpraktikerin und Osteopathin ist). Dabei ging es erst mal um „Bestandsaufnahme“. Ihrer Meinung nach ist mein Zwerchfell der Ursprung meiner Rückenprobleme, das sie dann auch ausführlich malträtiert hat. Die gute Nachricht: ich kann weiter trainieren!

Nachdem sich mein Rücken heute auch deutlich besser angefühlt hat, hab ich mich entschieden, wieder mal eine lange Feierabendrunde zu drehen. Ausgangspunkt war die Bergkuppe auf der Verbindungsstraße zwischen Riedlingen und Wörnitzstein, wo man direkt auf dem Schwäbische Alb Südrandweg (HW2) starten kann. Ich folgte diesem einige Kilometer, ehe ich mich Richtung Norden orientierte, um die höchste Erhebung der Region, den Bockberg, in Angriff zu nehmen.

Von dort gings über die Harburg ins Städtchen Harburg mit einigen netten Trampelpfaden. Auf dem Rückweg hielt ich mich hauptsächlich auf dem Schwäbische Alb Nordrandweg (HW1). Nach drei Stunden erwischte mich bei milden Temperaturen noch ein richtiger Platzregen, der der Stimmung aber keinen Abbruch tat. Im Gegenteil: bei Kilometer 30 hatte ich ein richtiges Runner’s High. Mein Rücken hielt und am Ende standen 35 km und knapp 700 Höhenmeter zu Buche. Das macht mich doch wieder einigermaßen zuversichtlich, was den ZUT in 37 Tagen angeht 🙂

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Distanz: km | Höhe: +m -m |
44, 10

 

Donauries-Ultra

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Wie startet man am besten einen neuen Laufblog? Na klar, mit einem ordentlichen Lauf. So ließ ich mich heute morgen also bereits um halb sechs aus dem Bett klingeln, um mich nach kurzem Frühstück mit dem Auto nach Donauwörth (übrigens meine Geburtsstadt) zu machen.

Ausgangspunkt war die Altstadt-Promenade, wo auch die erste Etappe des schwäbischen Albnordrandwegs (HW1) beginnt. Perfekt beschildert führten mich die ersten 20km erst entlang der Wörnitz, später durch hügeligen Laubwald nach Harburg mit gleichnamiger Burg. Um die Burg und von der Harburger Altstadt hoch zur Burg, führen ein paar sehr nette Trampelpfade.

Beinahe Alpingefühl kam dann am Gipfelkreuz des nahe gelegenen Bockbergs auf. Nun folgte ich ein paar Kilometer dem Frankenweg in Richtung Norden, ehe ich im großen Bogen über Kaisheim (und ein paar zähen Waldautobahnen) wieder zum Ausgangsort zurückkehrte.

Insgesamt trotz trübem Wetter ein sehr schöner Landschaftslauf und mit 48 Kilometern und fast 1.000 Höhenmetern auch aus sportlicher Sicht eine ganze nette Hausnummer.

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Distanz: km | Höhe: +m -m |
44, 10